Sie befinden sich hier

10.03.2017 07:33

Generalversammlung der Kraftwerke Hinterrhein AG

Medienmitteilung

Thusis, 9. März 2018

Produktion liegt deutlich unter dem langjährigen Mittel

Wegen der unterdurchschnittlichen Niederschlagsmengen blickt die KHR in ihrer Generalversammlung auf ein mässiges Geschäftsjahr zurück.

 

Im Rahmen der 61. Generalversammlung legte die Kraftwerke Hinterrhein AG ihr Geschäftsergebnis 2016/17 vor. Die KHR produzierte aufgrund unterdurchschnittlicher Niederschlagsmengen 1‘121 GWh Strom (Vorjahr 1'337 GWh). Dieser Wert liegt bei 83 % des langjährigen Mittels von 1'402 GWh.

Das Kraftwerk Thusis produzierte 16 GWh, 35 GWh lieferten die Bahnstrommaschinen in Sils. Die finanzielle Gesamtleistung betrug rund 64,72 Mio. Franken. Die Wasserrechtsabgaben beliefen sich auf rund 18,19 Mio. Franken und die Jahreskosten zu Lasten der Aktionäre auf 50,10 Mio. Franken. Daraus ergeben sich Produktionskosten von 4,45 Rappen pro KWh (Vorjahr: 4,37 Rp.).

Die Abrechnung zur Gesamterneuerung der Kraftwerksanlagen über rund CHF 300 Mio. wurde im Juni 2017 vom Verwaltungsrat der KHR genehmigt. Dieses grösste Projekt der KHR seit ihrem Bestehen fand am 29. September 2017 anlässlich der feierlichen Wiederaufnahme des Vollbetriebs ein erfolgreiches Ende.

Ende Geschäftsjahr waren 77 (Vorjahr 82) Stellen besetzt. Die KHR bildet 5 Lernende aus (3 Polymechaniker sowie 2 Netzelektriker).

Nach wie vor befindet sich die schweizerische Wasserkraft und damit auch die KHR unter grossem Kostendruck. Sie ist gezwungen, Massnahmen zur Senkung der Kosten umzusetzen.

Die Generalversammlung setzte die vertragliche Pflichtdividende auf 1,50 Mio. Franken fest, was 1,5 Prozent des Aktienkapitals von 100 Mio. Franken entspricht.

Medienkontakt: Guido Conrad, Direktor, Tel. 081 635 37 37, medien@khr.ch

Kontextspalte