KHR Kraftwerke Hinterrhein AG
Kraftwerke Hinterrhein KHR AG

Auswirkungen

Die auffälligsten Auswirkung sind die See-Entleerungen und das damit vorübergehend veränderte Landschaftsbild. Möglichst viele Fische sollen in den Stauseen vor der Entleerung ausgefischt werden, damit sie nicht während der Entleerung zu Schaden kommen oder abgeschwemmt werden. Nach dem Wiederaufstau der Seen kommt KHR für den Wiederbesatz auf.

Der voraussichtliche Wasserverlust während der Gesamterneuerung beträgt etwa 180 Gigawattstunden (12% einer Jahresproduktion) über die gesamte Projektdauer.

Nicht betroffen von der Erneuerung ist das Talversorgungsnetz. Die Stromversorgung in den Regionen Thusis, Schams, Avers und Rheinwald ist trotz der Arbeiten an den Zentralen während der Erneuerung sichergestellt. Dies auch wegen der Südeinspeisung San Bernardino, die derzeit gebaut wird. Rund um die Bauplätze Bärenburg und Sufers sind Lärmemissionen möglich, wobei ein Grossteil der lauten Arbeiten in den Bauten selbst stattfindet. Um die Aussenlagen von KHR gibt es auch vermehrt Schwertransporte sowie eventuell einzelne Helikoptertransporte und wo nötig zusätzliche Bauseilbahnen. Nach Möglichkeit finden die Sanierungsarbeiten jedoch vor Ort statt, um unnötige Transporte zu vermeiden.




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