KHR Kraftwerke Hinterrhein AG
Kraftwerke Hinterrhein KHR AG

Fische

Die Stauseen der KHR wie auch die meisten durch die KHR genutzten Fliessgewässer sind die Heimat vieler Fische. Während die Fliessgewässer vorwiegend mit Bachforellen und teilweise auch Groppen besiedelt sind, beherbergen die Stauseen zudem See- und Regenbogenforellen, Seesaiblinge, Kanadische Saiblinge und Elritzen. Die Zusammensetzung des Fischbestands in den Seen beruht hauptsächlich auf den Fischbesatz. Dieser wurde allerdings in allen, durch die Revisionen betroffenen Gewässern, für diese Zeit sistiert. Bis zu den See-Entleerungen wird der Fischbestand in den Seen durch gezielte Massnahmen bis auf ein Minimum dezimiert.

Fischbestand Lago di Lei

Fischbestand Lago di Lei

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Die Grafik beinhaltet die Fischfänge der Jahre 2002 bis 2008 auf Schweizerischem Gebiet. Im italienischen Teil des Sees wurden ähnlich viele Fische gefangen. Der höchste je erzielte Fang lag im Jahre 2007 bei schätzungsweise 6000 bis 8000 Fischen; die damalige fangfähige Fischpopulation zwischen 8000 und 10000 Individuen.

Fischereibetriebsvorschriften

Die Fischereibetriebsvorschriften für die Stauseen Sufers und Valle di Lei wurden im Hinblick auf die See-Entleerungen gelockert: Die Tagesfanglimiten, die Mindestfangmasse und die Schonzeiten sind aufgehoben. Zudem wurde die Fischereisaison zeitlich ausgedehnt. Davon verspricht man sich eine effiziente Ausdünnung des Fischbestands bis zum Zeitpunkt der Entleerungen. Gesetzliche Fischerei-Vorschriften


Weitere Massnahmen

Kurz vor den See-Entleerungen Sufers und Valle di Lei wird versucht, den Restbestand an Fischen mit Netzen zu fangen, damit möglichst wenig Fische in der letzten Phase der Entleerung Schaden nehmen. Für die Zeit nach dem Wiedereinstau der Seen werden in Zusammenarbeit mit den italienischen und bündnerischen Fischereibehörden Pläne für den Wiederaufbau des Fischbestands erstellt. Der Ertragsausfall soll mit dem Besatz von gestuften Altersklassen möglichst rasch aufgefangen werden. Für die Kosten des Wiederaufbaus kommt die KHR auf. Die Freigabe der Fischerei ist je nach Fortschritt des Populationsaufbaus und der Verfügbarkeit an fangfähigen Fischen im betreffenden See ab dem Jahr 2014 geplant.




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