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Spülungen

Bevor die Stauseen Sufers und Valle di Lei entleert wurden, mussten die Ausgleichsbecken Preda, Ferrera und Bärenburg gespült werden: Feststoffe wie Geschiebe, Holz und Feinsedimente, die sich in den Stauanlagen abgelagert haben, müssen von Zeit zu Zeit weitertransportiert werden, um die Funktion und Sicherheit der Schliessorgane zu gewährleisten – und um das ursprüngliche Stauvolumen im Becken beizubehalten. Im Gegensatz zu den Entleerungen erfolgten diese Spülungen bei hohem, natürlichem Wasserabfluss.

Bei den Spülungen achten die KHR auf einen möglichst umweltschonenden Ablauf. Abgeleitet wird so wenig Wasser wie möglich. Sowohl der Wasseranstieg in den Fliessgewässern als auch die anschliessende Reduktion der Wassermenge erfolgen behutsam. Um Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen möglichst wenig zu beeinträchtigen, werden verschiedene Vorsorgemassnahmen getroffen:

  • Spülungen während der Schmelzwasserperiode beeinträchtigen die Umwelt am wenigsten. Die Gewässer transportieren ohnehin Material und sind bereits von Natur aus trüb.
  • Dank langsamem Wiedereinstauen haben Wasserlebewesen genügend Zeit, mit dem rücklaufenden Wasser die Niederwasserrinne zu erreichen.
  • Trockenfallende Gewässerabschnitten werden sorgfältig kontrolliert, um allfällig vorhandene Fische rechtzeitig bergen zu können.
  • Mit einer fachlichen Begleitung und Dokumentation der Spülungen werden die Abläufe optimiert.

Kontextspalte

  • Auffangbecken Preda © KHR - Kraftwerke Hinterrhein AGAuffangbecken Preda © KHR - Kraftwerke Hinterrhein AG
  • Auffangbecken Preda © KHR - Kraftwerke Hinterrhein AGAuffangbecken Preda © KHR - Kraftwerke Hinterrhein AG
  • Entnahme von Wasserproben © KHR - Kraftwerke Hinterrhein AGEntnahme von Wasserproben © KHR - Kraftwerke Hinterrhein AG