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Mitteilung


Die 69. Ordentliche Generalversammlung findet am Freitag,6. März 2026 um 10:45 Uhr in Thusis statt.


Medienkontakt: Jürg Flückiger, Direktor, Telefon +41 81 635 37 37, medien@khr.ch

Thusis, 6. März 2026

69. ordentliche Generalversammlung der Kraftwerke Hinterrhein AG (KHR)

An der Generalversammlung vom 6. März 2026 in Thusis blickt die KHR auf ein gutes Geschäftsjahr zurück

Der Geschäftsbericht und die Jahresrechnung 2024/25 wurden von der Generalversammlung genehmigt und alle zur Wahl vorgeschlagenen Verwaltungsräte einstimmig gewählt.

Auf einen regenreichen Oktober 2024 folgte ein Winter mit wenig Schneefall. Auch der Frühling zeigte sich sehr trocken und erst der Juli 2025 verzeichnete überdurchschnittliche Niederschläge. Im Geschäftsjahr betrugen die natürlichen Zuflüsse im Becken Sufers gut 102 % des langjährigen Mittelwertes. Diese Wetterbedingungen sowie der zuverlässige Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führten zum guten Produktionsergebnis.

Im Rahmen der 69. ordentlichen Generalversammlung legte die Kraftwerke Hinterrhein AG ihr Geschäftsergebnis 2024/25 vor. Die KHR produzierte rund 1395 GWh Strom. Dieser Wert entspricht gut 98 % des langjährigen Mittels von rund 1'420 GWh.

Das Kraftwerk Thusis produzierte 22,7 GWh und die Bahnstrommaschinen in Sils erzeugten 52,9 GWh.

Die finanzielle Gesamtleistung betrug rund CHF 84,444 Mio. Franken. Die Wasserzinsen an die Gemeinden belaufen sich auf rund CHF 9,985 Mio., die Wasserwerksteuer an den Kanton beträgt rund CHF 10,551 Mio. Insgesamt belaufen sich Wasserrechtsabgaben und Steuern an Gemeinden, Kanton und Italien auf 24,276 Mio. Franken.

Die Jahreskosten zu Lasten der Aktionäre betragen insgesamt 72,746 Mio. Franken. Damit ergeben sich Produktionskosten von 5,26 Rappen pro kWh (Vorjahr 4,37 Rp.). 

Ende Geschäftsjahr waren 70 Mitarbeitende angestellt. Die KHR bildet aktuell 2 Lernende aus (1 Polymechaniker sowie 1 Netzelektriker).

Beschlüsse der Generalversammlung

Die Generalversammlung genehmigte Geschäftsbericht und Jahresrechnung 2024/25 und setzte die vertragliche Pflichtdividende auf 3 Mio. Franken fest. Das entspricht drei Prozent des Aktienkapitals von 100 Mio. Franken. Die Zuweisung an die gesetzliche Gewinnreserve beträgt CHF 158'000. Die Revisionsstelle PricewaterhouseCoopers AG wurde einstimmig bestätigt.

Wahlen in den Verwaltungsrat für die laufende Amtsdauer2026 - 2029

Anstelle der zurücktretenden Verwaltungsräte Jörg Huwyler, Präsident und Vertreter der Axpo Power AG und Martin Gredig, Vertreter des Kantons Graubünden wurden die Herren Guido Conrad, Vertreter der Axpo Power AG sowie Werner Jauch, Vertreter des Kantons Graubünden gewählt. Die restlichen Mitglieder des Verwaltungsrats sind wiedergewählt worden.

Konstituierende Sitzung des Verwaltungsrates

An der konstituierenden Sitzung wählten die Mitglieder des Verwaltungsrates den bisherigen Vizepräsidenten Michael Baumer (Stadt Zürich) zum Präsidenten des Verwaltungsrates und Viktor Lir (Axpo Power AG) als Vizepräsidenten des Verwaltungsrates für die Amtsdauer 2026 - 2029.

Geschäftsbericht 2024/2025 deutsch

Geschäftsbericht 2024/25 italienisch


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Lago di Lei: Verwunschene Ruinen im Stausee

SRF Schweiz Aktuell vom 25.04.2013


Im Herzen einer Staumauer

«Einstein» vom 25.04.2013


Entleerung Lago di Lei

Thusis, 24. Oktober 2012. Die zweite Sanierungsetappe der Kraftwerke Hinterrhein gilt der obersten Kraftwerkstufe Valle di Lei – Ferrera und dauert bis Mitte April 2013. Erstmals seit 50 Jahren wird Stausee Lago di Lei komplett entleert. Erneuert werden in diesem Winter auch die Kraftwerkzentrale Ferrera.

Der Stausee im Valle di Lei ist mit einem Fassungsvermögen von 197 Millionen Kubikmeter einer der grössten Stausee der Schweiz und das Herzstück der Kraftwerke Hinterrhein AG. Erstmals seit der Inbetriebnahme 1962 wird der Stausee Lago di Lei nun gemeinsam mit dem Ausgleichsbecken Preda komplett entleert, damit die wasserseitigen Anlagenteile wie der Grundablass oder der Überleitstollen revidiert werden können. Eine Vorentleerung ist beim Lago di Lei nicht nötig, da die Verlandung geringer ist als beim tiefer liegenden Stausee Sufers.

TSO-Sendung vom 24.10.2012

300 zusätzliche Arbeiter im Einsatz

Die zweite Sanierungsetappe der Gesamterneuerung dauert bis Mitte April 2013 und umfasst auch die Kraftwerkzentrale Ferrera. Dort werden die druckwasserseitigen Anlagenteile vollständig revidiert. Weitere Sanierungsarbeiten finden an den Wasserfassungen Averser Rhein, Madris und Niemet statt. Fortgesetzt wird zudem die Erneuerung der Zentrale Sils. Insgesamt sind auch in diesem Winter zu Spitzenzeiten rund 300 zusätzliche Arbeiter im Einsatz für die KHR.

Neue Lawinenverbauungen errichtet

«Die grösste Herausforderung der zweiten Sanierungsetappe ist für uns die Tatsache, dass die Arbeiten im Winterhalbjahr im Gebirge auf teilweise über 2000 Meter über Meer stattfinden. Die Sicherheit auf den Baustellen hat für uns deshalb höchste Priorität», sagt KHR-Direktor Guido Conrad. KHR hat aus diesem Grund eine eigene Lawinenkommission ins Leben gerufen. Um die Sicherheit der Zufahrtswege und Bauplätze zu gewährleisten, wurden zudem neue Lawinenverbauungen auf der Westseite des Tunnelportals sowie beim Wärterhaus Valle di Lei errichtet.


Vorentleerung des Stausees Sufers

Thusis, 28. März 2011 – Heute startet KHR mit der Vorentleerung des Stausees Sufers.

Der Stausee Sufers ist bereits fast leer. Seit Anfang März hat KHR den Wasserpegel im Rahmen des normalen Kraftwerkbetriebs um über 20 Meter auf eine Höhe von 1372 Meter über Meer gesenkt. Die restliche Absenkung des Stausees bis zur vollständigen Entleerung erfolgt nun teils über die Turbinen in Bärenburg, teils über den Grundablass am Fuss der Staumauer.

SRF Schweiz Aktuell vom 29.03.2011

Seit fast 50 Jahren unter Wasser

Grund für die Vorentleerung des Stausees Sufers ist die dringend notwendige Inspektion des Grundablasses sowie anderer Anlagenteile, die seit 50 Jahren unter Wasser stehen. Aufgrund der starken Trübung des Wassers durch Sedimente konnte deren Zustand durch Tauchroboter nicht festgestellt werden. Die technischen Inspektionen dauern einige Tage. Danach wird der Sufnersee mindestens teilweise wieder gefüllt.

Im Zeitraum von Ende April bis Anfang Mai – der genaue Termin ist wetterabhängig – wird der Sufnersee zudem noch teilweise gespült, um eine Abflussrinne des Hinterrheins im See zu schaffen, die möglichst wenig Sedimente enthält. Dank des Schmelzwassers im Frühling können die herausgeschwemmten Sedimente verdünnt und nachgespült werden, was den ökologischen Lebensräumen im Hinterrhein unterhalb der Staumauer zu Gute kommt.